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IN MEMORIAM 09.11.89

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  1. 9. November 2018 um 20:38

    Danke für den passenden Song. Der geschlagene aber stolze Südstaatler ist in seiner Ambivalenz dem geschlagenen und stolzen Oststaatler nicht unähnlich.

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  2. 10. November 2018 um 14:22

    Sind wir nicht alle „Südstaatler“, angefangen mit der aufgezwungen bedingungslosen Kapitulation, dem fehlendem Friedensvertrag…
    Und war es nicht der böse Russe, welcher sich als einzigster ans Völkerrecht hielt?

    Na, ich möchte nicht allzu sehr am bestehenden Narrativ kratzen und irgendwelche unbedeutenden Rechte ins Spiel bringen….

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    • 10. November 2018 um 20:06

      Die Mehrzahl der Weststaatler war niemals „Südstaatler“ und ist es, von Ausnahmen abgesehen, bis heute nicht. Sie hatten ihre ‚Bonner Republik‘, von der sie bis heute zehren.

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      • 12. November 2018 um 11:39

        Manche haben die „fette“ Sonnenbrille der Bonner Republik auf, wohl auch heute noch.
        Staatlich und rechtlich gesehen tauchen nur die wenigsten ab…. wie gesagt, bedingungslose Kapitulation.

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    • 10. November 2018 um 20:16

      Raffa, das alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich deinen regen Geist sehr schätze. 😊

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  3. 10. November 2018 um 18:36

    Für mich ist dieser Tag nicht so melancholisch, war er doch der erste Schritt dazu,. dass ich diesen Kommentar heute aus Apulien und nicht aus Ostbrandenburg schreibe.

    Das ganze Jahr danach und, was man in dieser Zeit fabriziert (und später umgesetzt) hat, ist eher der Grund zum trübsinnig werden, und vermutlich auch ein Grund dafür, warum ich diesen Kommentar heute aus Apulien und nicht Ostbrandenburg schreibe.

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    • 10. November 2018 um 19:54

      Ja, liebe Corinna, die Geschichte ist wohl nicht so verlaufen, wie viele Menschen im Osten sich das vorgestellt haben. „Träume sind Schäume“, sagt man landläufig.

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      • 10. November 2018 um 22:24

        Lag vielleicht auch damals daran, dass Viele einfach keine Vorstellung davon hatten, was sie sich eigentlich vorstellen. 😉

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        • 11. November 2018 um 20:16

          Ich denke, die Menschen konnten sich nicht vorstellen, wie schnell Geschichte vonstatten geht.
          Am Ende waren viele nur noch verblüffte Zuschauer.
          Das gab es zu allen Zeiten.
          Es wird ’33 nicht anders gewesen sein.

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          • 12. November 2018 um 19:02

            Hoffen wir mal, dass wir das in ein paar Jahren nicht auch sagen. Ich finde schon jetzt recht verblüffend, was in Deutschland abgeht.

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  4. 27. Januar 2019 um 19:34

    Das System war totkrank und ging deshalb unter. Weder dem „alten Süden“ der USA noch der DDR trauere ich nach. Aber wir Einwohner blieben jeweils übrig unt kranken an der „neuen Zeit“ auf die uns niemand einstimmen konnte und mit der viele nur recht und schlecht fertig werden. „time waits for no one“ von den Stones wäre ne gute Ergänzung zu „Old Dixie down“.

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    • 27. Januar 2019 um 22:42

      “ … prüfet aber alles, und das Gute behaltet. Meidet allen bösen Schein.“

      Aus dieser Perspektive betrachtet, erscheint ein Quäntchen Trauer schon berechtigt, im Hinblick auf den Entwicklungsstand der Menschheit.

      Die Geschichte lehrt uns allerdings, daß solche Gedanken nie eine große Rolle spielen werden.

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