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UNLAUTERE WERBUNG

Derjenige, der behauptet er sei der Gute, ist es mit Sicherheit nicht. Sieh‘ genau hin wen er verteufelt, an den halte dich.

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  1. 10. März 2018 um 11:43

    Super!

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    • 10. März 2018 um 20:53

      Gedanken gelten nur als gedacht, wenn man sie aufschreibt. Manchmal tue ich das, weil mir das Gedachte genial (Super!) erscheint. Meist ist die Allgemeingültigkeit der Idee im nächsten Moment schon dahin und ich könnte ohne Ende weiter an dem Text herum popeln.

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      • 10. März 2018 um 21:11

        Und dann ists kein genialer Gedanke mehr..
        Kenn ich!
        Aber gut ist es, anzunehmen, dass eben der Großteil der genialen Gedanken nie aufgeschrieben werden, aber im Hintergrund weiterarbeiten, und sich daraus dann vielleicht viel genialere Ideen/Gedanken entwickeln(gedüngt von den nicht aufgeschriebenen Ideen, und wir wissen davon nichts)

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  2. 29. August 2018 um 23:06

    „Die Tiefe der Sprache ist der Bodensatz, das Werkzeug und das Kleid des Geistes.“
    Mit limitierter Sprache einen gesunden Geist wie Verstand erreichen,
    in einer Zeit, wo der Verstand der Menschen verblaßt
    hinter wild funkelnden Reklametafeln eines Konsumenten…?
    Von daher ist der Geist etwas flüchtig…
    und selbst du oder ich werden vom Virus der „Neuzeit“ erfaßt
    und müssen popeln.
    Gut gepopelt ist halb gewonnen.
    Nicht ganz appetitlich, jedoch vielleicht spielt man bei Zeiten auch wieder mit den Schmuddelkindern!
    Es heißt ja auch so schön:
    Muß ich dir die Popel erst aus der Nase ziehen?
    Gesunder Menschenverstand zur Gesundung der Menschen.
    Liebe Grüße
    von einem leicht verschnupften Raffa.

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    • 31. August 2018 um 16:13

      Wenn ich mir Beiträge und Kommentare aus den früheren Jahren auf diesem Blog anschaue, bemerke ich, dass Fabulierlust und auch provozierende Unbekümmertheit seit 2015 immer weniger zu finden sind. Fast unbemerkt hat die Abneigung gegenüber hauptstromkonformen Zurechtweisungen eine gewisse Vorsicht bei den Formulierungen Einzug halten lassen. Irgendwie ist das traurig.

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      • corvusalbusberlin
        2. September 2018 um 21:13

        „….,dass Fabulierlust und auch provozierende Unbekümmertheit….“
        Ja, da haben Sie sehr wohl recht. Die Angst geht um – nicht nur im Staate Dänemark, sondern in unserem Land und wohl auch in anderen Ländern.

        Der Bürger wagt nicht mehr seine Meinung klar und offen zu äußern. Ich weiß, dass der öffentlich Dienst in einem solchen Fall einen Angestellten sofort eine Abmahnung geschickt hat.

        Bei uns ist es besonders ausgeprägt, da wir eine Holocaust- Vergangenheit haben und immer – und zwar von vielen Seiten- von uns noch Kollektivschuld eingefordert wird.
        Deutsche, die für sich die deutsche Identität in Anspruch nehmen, sind mitschuldig am Holocaust.
        Hat mir Prof. Münkler schwarz auf weiß geschrieben, als ich ihm mitteilte, mit dem Holocaust nichts zu tun zu haben.

        „Das Problem Ihrer Argumentation ist, dass Sie auf der einen Seite für sich das Deutsche und die deutsche Identität in Anspruch nehmen, gleichzeitig aber die Verantwortlichkeit für den Holocaust ablehnen. Das geht nun einmal beides nicht zusammen: Entweder reden wir nur und ausschließlich über Individuen, und dann kann es weder den Begriff des Abendlandes noch den Europas noch den Deutschlands als Markierung von Identität geben, oder aber wir stellen uns in diese Tradition, das aber dann im Guten wie im Schlimmen.“

        Das soll wohl heißen: Alle für einen und einer für alle.

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    • 31. August 2018 um 16:18

      Übrigens, gesunder Menschenverstand wird gerne gleich mal mit gesundem Volksempfinden übersetzt und sofort ist man in der Defensive. 😎

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      • 31. August 2018 um 16:30

        Tja, können wir doch sehen, daß Neusprech und Wahrheits-Ministerium doch keine Fiktion von „irgendwelchen Schreiberlingen“ war, sondern doch so etwas wie eine Blaupause. Aber warum von der Obrigkeit und ihren faschistischen Gehilfen in die Defensive drängen lassen. Manchmal schiebe ich denen, im persönlichen Gespräch einen Riegel vor: „Ich bin weder rechts, noch links, ich erlaube mir, selbst zu denken… und ihre linksfaschistischen Versuche Meinung zu unterdrücken und zu defamieren haben in einer demokratischen Debatte schlechte Vorbilder“.
        Das gibt dann schon mal eine Pause, wenn es eine Denkpause ist, um so besser.

        Ergo, ein weiteres Mal, Kopf hoch, Arsch in der Buchse richten…

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        • 31. August 2018 um 19:02

          Für viele Menschen war es eine Wohltat, sich einer absoluten Lesart der Ereignisse anschließen zu können, möchte man meinen. Die Geschichte scheint eine Frequenz zu besitzen und wellenförmig zu verlaufen, manchmal totalitär, ein ander‘ Mal spielerisch und frei.

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          • 31. August 2018 um 21:23

            Wohltat oder die Faulheit der Opportunität? Das Bild der Frequenzen ist sehr interessant…
            Danke

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            • 1. September 2018 um 19:42

              Wahr ist, dass die als geistige Gehhilfe gedachte Meinungsvorgabe, einen vorurteilsfreien Meinungsaustausch zur Last werden lässt.
              Ich werde mir die Lust am spitzfindigen Zwiegespräch nicht verderben lassen. Allerdings muss ich wachsam sein, dass dieser Geist nicht ganz unmerklich verblasst.
              Es ist auch das Erbe meiner Schulzeit, dem ich mich verpflichtet fühle (POS), wo ideologische Borniertheit nur milde belächelt wurde.

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            • 1. September 2018 um 23:42

              Ja, es ist eine Kunst, dieser vorurteilsfreier Meinungsaustausch, auch wenn ich ab und an noch daran arbeiten darf. Fängt immer wieder damit an, die zwei Lauscher nur zum Hören zu nutzen.
              Andere Frage, wie kann der Geist am spitzfindigen Zwiegespräch verloren gehen?
              POS? = Polytechnische Oberschule?

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            • 2. September 2018 um 19:23

              Man wird des Austausches zunehmend leid, wenn man immer öfter feststellen muss, dass die Gesprächspartner am Ende ja doch nur belehrend, oder gar bekehrend unterwegs sind.
              Und ja: Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule. 😉

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  3. 31. August 2018 um 16:22

    Nun werter Henning, bin ja auch nach Jahren wieder im Blog-Business und muß feststellen, daß die Leute nicht mehr so schreibwütig sind. Du lokalisierst das Ganze auf 2015, da kann ich nicht mitreden, da war ich zwischenzeitlich „hinter den Bergen“ – jedoch sehr interessant…!!! Feine Wortwahl in der zweiten Hälfte deines Kommentars. Ergo werden kleine Brötchen gebacken bis hin zu Allgemein-Plätzchen. Naja, es wird wohl aus der Trauer Mut wachsen. Kopf hoch und den „popo“ in der Buchse pflegen.

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