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Dolny Śląsk, EINE REISE NACH NIEDERSCHLESIEN …

Vor einer Woche waren wir von lieben Freunden zu einer Hochzeitsfeier nach Polen, genauer nach Niederschlesien, eingeladen. Einmal dort, wollten wir die Zeit nutzen, auch die Umgebung zu erkunden.
So fuhren wir am Samstag von Bielawa (Langenbielau) über das Volpersdorfer Plänel (Przełęcz Woliborska) nach Srebrna Góra (Silberberg), mitten durch die herrlich herbstlich gefärbten Wälder des Eulengebirges (Góry Sowie). Wir begegneten vielen Pilzsammlern, denen wir uns gerne angeschlossen hätten. Eine Mufflonherde kreuzte ganz unvermittelt unsern Weg (Schöne Tiere.).
Dann aber konnten wir es hoch oben sehen, das „Schlesische Gibraltar“, die Festung Silberberg (Twierdza Srebrnogórska), gebaut auf Befehl des preußischen Königs Friedrich II. zum Schutze Schlesiens vor den feindlichen Österreichern. Unser Aufstieg wurde mit einem wunderbaren Panoramablick belohnt. Aber, seht selbst …

Übrigens, die Feier war grandios. Zwei Tage mit fröhlichen, herzlichen Leuten.
Und ja …, zwei Tage viel essen, viel Wodka trinken, viel tanzen und ganz viel erzählen: polnisch, deutsch, englisch … 😀

PS: „Sto lat …“ sollte man unbedingt mitsingen können …

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  1. 6. November 2016 um 19:01

    Was für farbenfrohe Eindrücke aus Polen anlässlich eines freudigen Anlasses!😀 Cari saluti.

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  2. Pit
    6. November 2016 um 20:11

    Danke fuer die schoenen Eindruecke aus einem Land, dass ich (leider noch) nicht kenne.
    Hab‘ eine feine Woche,
    Pit

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  3. Frank Kleische
    7. November 2016 um 21:27

    Ja ich selber habe es noch nicht einmal geschafft dort hinzufahren, aber ich weiß es soll sehr schön dort sein Festung Silberberg (Twierdza Srebrnogórska), ich bin ja noch öffters in Bielawa (Polen) ihrgend wann ergibt es sich schon mal. Naja und über unsere Feier brauch ich ja nichts mehr sagen, wer nicht dabei war hat was verpasst.

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    • 7. November 2016 um 23:16

      Wir waren sicher auch nicht zum letzten Mal dort. Nächstes Jahr vielleicht wieder …
      Die drei tollen Tage waren auf jeden Fall einige der schönsten 2016 … 😀

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  4. 2. Dezember 2016 um 07:29

    Also einen Chor der „Sto lat“ immer wieder gerne singt auch in Polen, kenne ich schon hier in Berlin „Spotkanie“. Aber noch besser ist der Effekt, wenn dieser Chor in Polen „Gaude mater polonia“ singt, dann springen die Polen nämlich alle sofort wie auf Kommando von ihren Stühlen auf und singen voller Inbrunst mit.

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    • 2. Dezember 2016 um 19:03

      Ein wunderbares Stück Musik …

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      • 2. Dezember 2016 um 20:10

        Ja, danke für den Link, meine Lebensgefährtin sagt dazu, die singen das „Gauder mater“ ja noch langsamer als unser Chor. Schönes Wochenende!

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        • 2. Dezember 2016 um 20:25

          Mit Inbrunst … 😀
          Das ist es, was uns Deutschen abhanden gekommenen ist …

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        • 2. Dezember 2016 um 20:36

          Ist das der Chor? Ich frage aus Interesse, weil ich auch ein wenig Chorarbeit mache.

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          • 2. Dezember 2016 um 23:25

            Der Chor heisst „Spotkanie“ ein deutsch-polnischer Chor, der seit 25 Jahren in Berlin arbeitet und auch früher regelmässig einmal im Jahr in Polen aufgetreten ist. Nächstes Jahr klappt das leider erst einmal nicht. Hier der Link für deren homepage: http://www.deutsch-polnischer-chor-berlin.eu/ Die Auftritte von „Spotkanie“ in Polen, die ich miterleben durfte als Zuschauer, waren immer sehr interessant. Es gibt auch noch einen deutsch-polnischen Chor in Bremen, das sind die einzigen beiden in Deutschland, weil die Polen leben hier bei uns doch lieber im „Untergrund“ gut getarnt und unsichtbar, und das sind nicht gerade wenige …

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            • 3. Dezember 2016 um 20:04

              “ … junge Sänger und Tenöre …“ – scheinen in jedem Gesangsensemble „Mangelware“ zu sein. 😀
              Mein Kontakt zum Singen in polnischer Sprache liegt 40 Jahre in der Vergangenheit. Damals kamen polnische Mädels und Jungen zu unseren kirchlichen Jugendtagen. Zu diesen Anlässen wurden ganze Konzertprogramme in Polnisch gestaltet …
              Und ja, … viele Menschen aus Polen leben und arbeiten in Deutschland. „Im Untergrund“ …? Nö, seh ich nicht so. Nur weil sie nicht unangenehm auffallen? Sie fügen sich völlig unspektakulär hier ein, genau wie wir das in Polen auch versuchen würden … 😉

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            • 3. Dezember 2016 um 23:42

              Wir waren 2014 in Wales, da war ein polnisches Lebensmittelgeschäft, meine Lebensgefährtin geht rein und quatsch die Leute auf Polnisch an. Sollte man eigentlich meinen, die freuen sich, nein, war leider nicht der Fall, es war ihnen irgendwie unangenehm. Da fehlt es ein bischen an Selbstbewußtsein, Anpassung hin oder her. Wegen mir könnte es also ruhig ein paar mehr polnische Läden und dafür einige Dönerbuden weniger in Berlin geben. Das wäre dann alles immer noch sehr unspektakulär. In dem Sinne ein angenehmes Wochenende.

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          • 3. Dezember 2016 um 23:35

            Ja, der Chor in dem YouTube-Video ist der Chor den ich meine, „Spotkanie“ aus Berlin, könnte ein Auftritt in Stettin gewesen sein, auf jeden Fall in Polen, weil alle von den Stühlen aufgestanden sind.

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