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EXPERTEN: PFANDBLASE PLATZT IN KÜRZE

ERSTE ANZEICHEN EINER REZESSION
Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) hat angekündigt, das Pfandgeld auf Plastik-Einwegflaschen noch in diesem Jahr drastisch reduzieren zu wollen.
Vor den Rücknahmeautomaten der Supermärkte bildeten sich daraufhin lange Schlangen, weil viele Kunden ihr Leergut noch zum alten, höheren Preis zurück geben wollen.

pfand

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  1. 28. Oktober 2014 um 21:35

    Sie bauen wohl an einem 2. Standbein als Lachgas-Komödiant? 😉

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  2. 28. Oktober 2014 um 23:55

    ich hab gehofft,..die Plastikflaschen werden bald abgeschafft, wie auch die Plastiktüten,
    aber ? Vorrangig ist die Wirtschaft, auch wenn die Welt vermüllt.
    Da komme ich doch gleich mal mit einer alten Weisheit daher:
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, das man Geld nicht essen kann“

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    • 29. Oktober 2014 um 00:07

      Die Erde hat lästige Bewohner schon immer abgeschüttelt.
      Die Frage in unserem Fall ist: Sollen wir uns darüber freuen?
      Ich denke, alles wird gut. Irgendwann. 😉

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      • 29. Oktober 2014 um 10:30

        Ich einem Buch über die Veränderung unserer Umwelt brachte der Autor dem Leser das Verhalten von uns Menschen an einem Beispiel von Parasiten gut rüber. Es gibt Parasiten, die ihren Wirt am leben lasen und es gibt Parasiten, die ihren Wirt zerstören. Wir Menschen würden mit unserem Verhalten eher zur 2. Gruppe passen.
        Eine weitere Erklärung zum menschlichen Verhalten war für mich auch interessant. Erst wenn wir unmittelbar mit den Folgen der Umweltverschmutzung konfrontiert werden, werden wir aktiv. Aber das werden wir nicht, also bleiben wir weiter unkritisch. Das auf dem Meer schon auf einer Fläche so groß wie Texas Unrat schwimmt, der wie auch immer ins Wasser gelangt ist, nehmen wir zur Kenntnis, verändern unser Verbraucher Verhalten aber noch nicht.
        Achja, noch eins. Alles, was wir Menschen geschaffen haben, würde zerfallen, wären wir nicht mehr auf der Erde, nur die Plastikflaschen würden noch da sein.
        Das gibt zu denken, wie weit der Mensch denkt, wenn es ums Geld 💰 geht.
        LG Ostseemaus

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    • 29. Oktober 2014 um 00:19

      Der Konsument hat es doch in der Hand.
      Will er aber in vielen Fällen gar nicht.
      Ich kaufe nichts in Plastikflaschen, gar nichts.
      Aber da gibt es zig andere Menschen, die mit zig anderen Argumenten ums Eck kommen, warum sie Plastikflaschen-Getränke toll finden. Tja nun, erweiterbar auf überdimensionalen Fleischkonsum, Besuch bei McDreck und was weiß ich.

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      • 29. Oktober 2014 um 00:34

        Sie machen so Vieles richtig, Frau Aurèlie …
        Und dann gibt es da noch diese omniforen Lebensformen. 😀

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      • 29. Oktober 2014 um 10:18

        Hallo Aur’elie, ich hatte in einer Ausbildung auch Ernährungslehre. Mit dem Wissen ausgestattet lies ich fast alle Regale im Supermarkt links liegen. All die zahlreichen „veredelten“ Lebensmittel haben nichts mehr mit Lebensmitteln zu tun. Die Menschen werden täglich über gesunde Lebensweisen in den Medien aufgeklärt, auch wie sie von der Werbung hinters Licht geführt werden. Aber der Verbraucher kommt nur schwer von seinen KonsumGewohnheiten oder handelt wider besseren Wissens . Alles muss schnell gehen und wenn möglich ohne viel Aufwand mitgenommen werden können.
        Achja.. Aus der Plastikflasche gehen nachweislich auch Stoffe in das Getränk über. Deshalb sollte man Getränke aus Plastikflasche nicht Ewigkeiten stehen haben. Weit diese Stoffe auch den Geschmack beeinträchtigen, hat man nach lange Zeit das Wasser noch in Glasflaschen verkauft.
        Ich wundere mich schon seid Jahren, warum immer Menschen unter Allergien leiden, warum immer mehr Kinder mit einer Asthmasprayflasche zum Sport kommen, warum die Adipositas so um sich greift. Ich kenne genügend dicke Menschen auch aus früheren Zeiten, aber diese sahen nie wie Walrosse aus.
        Achja.. Die Aufzählung dessen, was uns Menschen schon allein über das Essen krank macht, würde hier zu weit führen und dabei hab ich noch nicht die Umweltverschmutzung erwähnt.
        Wie du schon sagst, der Verbraucher hat es in der Hand, er bestimmt ob Z. B. Das Bäcker Handwerk erhalten bleibt oder die Zukunft der Backwaren im Supermarkt liegt.
        LG Ostseemaus

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        • 29. Oktober 2014 um 11:02

          Sehr richtig, liebe Ostseemaus,
          ein Wandel hat auch immer sehr viel mit dem Verlassen der eigenen Komfortzone zu tun. Das beginnt schon mit dem Moment des Hinterfragens, geht über das Informationen sammeln bis hin zur Veränderung der eigenen Gewohnheiten.
          Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, logisch. Aber sich quartalsweise über Lebensmittelskandale aufregen und trotzdem für sich selbst nie auch nur irgendeine Konsequenz ziehen ist ein bisschen sinnlos. Und niemand kann sagen, dass er keine Informationen bekommt. Das Internet ist voll davon, es gibt Bücher und Zeitschriften. Also alles da.
          Aber wenn Maggi, McDreck und all das doch so gut schmecken? Dann empfehle ich, einfach mal eine Weile selbst zu kochen mit einem Normalmaß an Salz und einem frohen Experimentieren durch die Welt der Gewürze. Ich kann heute kein Fertigessen mehr zu mir nehmen, das ist für meinen Geschmack komplett versalzen.
          Jeder kann etwas tun, jeder. Das Argument „Was soll das schon bringen, wenn ich qualitativ hochwertigere Lebensmittel kaufe?“ zählt für mich nicht. Einer allein kann natürlich nichts ändern, wir alle zusammen sehr wohl.
          Wunderbar, dass ich immer wieder auf Gleichgesinnte treffe in den Weiten des Internets.
          Liebe Grüße an dich.

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    • 29. Oktober 2014 um 09:47

      Ich weiß, dass Menschen wie ich gern belächelt werden. Immer zu, damit kann ich leben.
      Aber wer in der Erwartung lebt, dass sich etwas ändert und er selbst bleibt passiv, der muss sich nicht über absoluten Stillstand wundern.
      Die Wirtschaft wird nichts ändern, die Politik auch nicht, beide arbeiten Hand in Hand und finanzieren ihre auf Gegenseitigkeit beruhende Gier. Aber wir Verbraucher können sehr viel ändern. Bewusst leben, achtsam einkaufen. Und nein, das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Inhalt des eigenen Geldbeutels zu tun, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Das hat etwas mit Prioritäten zu tun und wenn viele Menschen an vielen Orten etwas tun, bewegt sich auch etwas. Ganz einfach eigentlich 🙂

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      • 31. Oktober 2014 um 14:31

        Hallo Aurélie,

        genau – das belächeln soll die eigne Bequemlichkeit übertünchen. Ähnlich geht es ja oft den guten Schülern in einer Klasse, die dann eher abwertend als Streber bezeichnet werden.
        Bei dieser Art Bequemlichkeit wirkt doppelt. Der bequeme Einkauf und Essen möglichst ohne selber zu kochen, also das halb vorgefertigte Essen in Plastik verpackt kaufen. Und? Die Bequemlichkeit, sich darüber schlau zu machen, was gesund ist und was mir schadet. Klar ist und das weiß auch schon fast jedes Kind, was in den Regalen der Supermärkte steht, ist nicht immer gesund und eine ganze Menge davon, macht sogar krank, wie z.B. die Softgetränke, die die Menschen nicht nur fett sondern auch krank machen.

        Zum Kindertraining das ich als Übungsleiter mit den Kindern durchführe, bekommen Kinder (6 – 9 Jahre ) auch Eistee als Durstlöscher mit. Da kannst du dir vorstellen,das mit den Kindern nicht gut Kirschen essen ist. Mal sind sie schlapp wie nix gutes und ein anderes mal springen sie die Flomies durch die Halle und können nicht mehr zuhören oder sich konzentrieren. Dabei erwähne ich noch gar nicht die Stimmungschwankungen, denen die Kinder unterliegen.
        Doch wenn du die Eltern darauf hinweist, fühlen sie sich bevormundet oder auf den Schlips getreten. Einfluss als Trainer haben ich darauf nicht.

        So verhalten sich die Menschen. Fühlen sie sich ertappt, fühlen sie ich auf den Schlips getreten und reagieren darauf in er Art des mitleidigen Lächeln, dass man erntet – leider.

        Was einem bleibt ist vorleben, wie man es besser machen kann und das möglichst ohne erhobenen Zeigefinger. Oft ändern Menschen erst ihren Lebensstil, wenn sie einen Leidensdruck ausgesetzt werden.

        Erst wenn sich z.B. die Plastiktüten direkt unter unseren eigenen Fenster häufen, dann kann man mit bahnbrechenden Reaktionen rechnen.Wir Menschen werden von der Wirtschaft oft getäuscht und wir lassen uns aber auch gern täuschen, machen uns oft etwas vor bzw. unterliegen einer Selbsttäuschung. Das ist bequem und einfach.

        So kommen Täuschung und Selbsttäuschung zusammen und wer die Täuschung auffliegen lässt, wird entweder belächelt oder ausgebuht.

        LG Ostseemaus

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        • Tom
          31. Oktober 2014 um 18:39

          Ich fand es immer schwierig bis unmöglich, das eigene Kind von dem zu isolieren, was alle anderen taten. Das hat nicht wirklich funktioniert. Wobei ja auch nie so ganz sicher ist, wie problematisch der Eistee oder die neuen Medien sind, auch wenn sie offensichtlich als Ursache erscheinen.

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          • 31. Oktober 2014 um 19:12

            Tom, Kinder zu isolieren halte ich für keine gute Idee. Kinder möchten nicht unter einer Käseglocke aufwachsen, sie sollten schon ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen. Finde ich.

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            • Tom
              31. Oktober 2014 um 22:01

              Davon halte ich auch nichts, das habe ich auch nicht ausgedrückt.

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        • 31. Oktober 2014 um 19:08

          Liebe Ostseemaus,
          besten Dank für den bereichernden Austausch. Ich freue mich über jeden Gleichgesinnten sehr.

          Ich kann mir gut vorstellen, wie frustrierend es mitunter in Bezug auf einfaste Dinge sein kann, wenn man mit Kindern so eng zusammenarbeitet. Und sagen darf man nix, weil es darf einen ja nichts mehr angehen. Uah, das ist hart, das glaube ich ungesehen.

          Ein Vorbild zu sein funktioniert dort natürlich nicht wirklich, schade eigentlich. Bei mir hier Zuhause funktioniert das beim eigenen Nachwuchs hervorragend. Ich habe noch nie irgendwelche Vorträge halten müssen. Einerseits führe ich mein Kind von jeher an alle möglichen Nahrungsmittel heran, probiere ständig neue Rezepte, Gewürze und Zutaten aus und von jeher galt das Motto: Probiert wird immer. Schmeckt aber auch immer, haha. Natürlich verwehre ich meinem Kind nichts, es gibt Süßigkeiten, in Maßen. Softdrinks kaufe ich nicht, habe ich auch noch nie gekauft, er vermisst das aber auch nicht, fragt nie danach. Seine Mitschüler in der Schule ticken da komplett anders, ihn stört das nicht. Erstaunlicherweise.

          Ansonsten werde ich ausdauernd und so ziemlich überall belächelt, wenn ich sage, was ich esse. Ich bin mir sicher, da schwingt auch immer ein bisschen schlechtes Gewissen mit bei denen, die dann mit wahnsinnig witzigen Sprüchen auftrumpfen wollen. Aber hey, es gibt auch Leute, die finden das ganz spannend und fragen mich erstmal ne Runde aus. Die Krönung ist dann, wenn ich Rezepte teile und die Rückmeldung kommt, dass es total lecker war. Das freut mich so sehr.

          Vielleicht kannst du deinen Übungskindern ja ab und zu mal einen Obstkorb mitnehmen zum Training, so als kleinen Pausensnack. Ich habe die Erfahrung gemacht, Kinder greifen dann schon auch zu gesunden Sachen, wenn sie sie quasi vor die Nase gelegt bekommen. Einen Versuch ist es allemal wert.

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  3. 29. Oktober 2014 um 14:24

    Ich wäre dafür das Pfand auf alle Flaschen/Behälter (Alu, Glas, Plastik) auf EINEN Euro zu erhöhen, dann würden sich die Menschen wieder dafür bücken und das Zeux retour bringen!

    Aber wie sagte ein anderer Planet mal zur Erde:
    „Mensch Erde, siehst du schlecht aus. Was hast du denn?“
    „Och, ich habe Homo sapiens!“
    „Na ja, da kannst du dich trösten, das geht vorüber!“ 😀

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  4. Tom
    30. Oktober 2014 um 02:20

    Vielleicht könnte man ja die Flaschen mit Lachgas füllen? Wir haben hier auch viele Plastik-Einwegflaschen. Sie liegen meistens auf dem Weg. Die Fischer benutzen sie als Schwimmer für ihre Netze. Die Christen bauen Kreuze daraus.

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  5. 21. November 2014 um 13:01

    That reminds me – I must go shopping very early this morning and stock up as people are getting ready for Thanksgiving and all the stores will be mobbed.

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